Sorry! Nach dem Sommer gab es bereits einige Treffen und ich hab’s einfach nicht geschafft, die Termine hier zu vermerken und auch der Kommentar zur „Wolke des Nichtwissens“ wurde vernachlässigt. Egal.
Inzwischen sind weitere Freunde mit beim Sitzen gewesen. Das war schön. Wichtig ist mir immer dabei, dass dies hier nicht zu einer Gruppe wird, sondern dass Freunde und Bekannte sich einfach zum Meditieren verabreden. Bei „Gruppe“ hat man ja doch leicht so ein Gefühl von Verpflichtung. Klar gehört Disziplin zu einem spirituellen Weg, aber in diesem Fall: Nö!
(Vielleicht ist es so: Disziplin braucht man, um „durchzuhalten“ und etwas zu tun, auch wenn man keine Lust hat. Da wir aber alle gerade einfach Lust darauf haben, uns zum Meditieren zu verabreden, brauchen wir im Moment kein Pflichtgefühl. Kann zu anderen Zeiten aber auch wieder anders sein.)
Das nächste Treffen ist am 27. September um 17.45 im Ansverus-Haus. Da ist eine Lücke von einem Monat, weil einige von uns unterwegs sind. Allerdings hat sich in den Sommermonaten oft auch mal spontan ein Treffen ergeben. Mal schauen.
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Es gibt neue Termine! – Ausserdem muss endlich mal was getan werden, um auf diesen Blog mehr Inhalte rein zu bringen. Da ich erneut wieder die „Wolke des Nichtwissens“ lesen möchte, werde ich wöchentlich ein Kapitel (oder einige Kapitel) an dieser Stelle kommentieren. Wer mitlesen möchte: Ich habe in meinem Regal die von Wolfgang Riehle herausgegebene Ausgabe (Johannes Verlag) stehen, werde mir aber auch einmal die andere zulegen, um ein wenig vergleichen zu können.
Eingetragen unter:treffen, wolke des nichtwissens , Blog, Kontemplation, Meditation, Termine, treffen
Am 7. Dezember (18.45 Uhr im Ansverus-Haus) werden wir uns in diesem Jahr zum letzten Mal treffen, um gemeinsam zu sitzen. Im neuen Jahr geht es dann weiter.
Die letzten Male hat es sich so „eingebürgert“, dass wir erst einmal bei einem Tee am Klönen sind, um dann irgendwann in die Krypta zu gehen und dann zwei halbe Stunden zu meditieren. Anschliessend gibt’s dann einen zweiten Teeaufguss. Ich finde das sehr schön, so ungezwungen zum gemeinsamen Sitzen-Üben überzugehen. Es ist einfach eine Sache neben anderen Dingen unseres Lebens. Wir sind so auf dem richtigen Weg, oder?
Eingetragen unter:treffen , Alltag, Meditation, Tee, Weg
Mit viel Mühe haben wir noch drei Termine gefunden, bevor der ungeplante Sommer über uns kommt.
Nicht nur während des Sitzens kann man sich fragen: Warum mache ich das eigentlich überhaupt? Auch bei der Schwierigkeit, terminliche Übereinstimmungen zu finden, könnte man sagen: Wozu? Allerdings: Ich hab mich das beim Sitzen noch nie gefragt, wozu ich das alles mache. (Nicht, dass ich da jetzt ne Antwort drauf hätte …) Da gibt es andere Sachen (räusper). Aber am Sitzen habe ich nie gezweifelt.
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So. Nun sind unsere Termine bis April „abgesessen“ und wir haben noch keine neuen gemacht. Da wir im Mai selten gemeinsame Termine finden, können wir erst Ende Mai uns auf neue Termine bis zum Sommer verständigen.
Boah, ich hab mich die letzten Wochen gar nicht getraut auf dieses Blog zu gucken, weil es so unregelmässig geführt wird. Peinlich, peinlich. Es ist eben doch ein bisschen viel, zwei Blogs zu betreuen. Vielleicht sollte ich auf ein altbewährtes Mittel zurückgreifen, mit dem Blogger sich selbst dazu zwingen Inhalte zu generieren: Eine Serie machen. Bloss worüber? Eine Zusammenfassung der Wolke des Nichtwissens in Folgen? Kurzreferate zu Johannes vom Kreuz? Oder einfach nur youtube-Videos noch und nöcher hier rein hauen?
Übrigens haben wir in unserer Gruppe [urban contemplatives] nicht nur gemeinsam gesessen (auch wenn der oder die dritte im Bunde verhindert waren und man nur zu zweit war), sondern sind auch unsere eigenen Wege gegangen. CB war wieder bei ihren Schwestern in Tannenried und FS musste sich mal den Zen-Guru schlechthin (die Rede ist von Willigis Jäger) angucken. Ich selbst fahre in ein paar Tagen zu kontemplativen Exerzitien in Oberfranken, worauf ich gespannt bin und doch auch den Eindruck habe: Das könnte anstrengend werden und in Arbeit ausarten … Jaa! Sitzen ist Arbeit.
Bei all dem, was hier geschieht, unser Versuch, uns gegenseitig zu motivieren, dran zu bleiben und mal Termine zu schaffen oder eben zu verpassen oder zu verschieben – das geschieht in so einer Alltäglichkeit und es ist alles so … realistisch. So sind wir eng verbunden mit anderen, die sich im Alltag bemühen, das Sitzen-Üben einzubauen. So ist es eben.
Eingetragen unter:treffen , bloggen, Exerzitien, Termine

Wir treffen uns wieder zum „Sitzen“ am 11. November (So) um 19 Uhr. Diesmal im Ansverus-Haus in Aumühle (Vor den Hegen 20).
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Ist das ein Sturm, der draussen tobt? Eine lautstarke Brandung? Bin ich hier drin auch sicher? Und komm ich hier auch wieder raus? Wo war ich nochmal? Mist, sollte ich jetzt nicht gerade eigentlich auf meinen Atem achten?
Gestern abend haben wir uns „zum Sitzen“ getroffen, erstmalig im Raum der Stille im Hamburger Haubtbahnhof. Parallel zur Wandelhalle, „auf der anderen Seite“, verläuft der sogenannte Südsteg. Wenn man Richtung Mönckebergstrasse geht, könnte man, wenn man danach Ausschau hält, eine Glastür entdecken, die den Raum der Stille ausweist.
Man kommt in einen engen Vorraum und dann durch eine weitere Milchglas-Schiebetür zum eigentlichen Raum: schlichte Hocker findet man da und ein Bild aus gelben Platten. (Man kann auf dem unten verlinkten Flyer zwei Bilder sehen.)
In diesem Raum der Stille ist es nicht einfach von selbst still. Man kann durchaus immer noch ab und zu das Klacken von Schuhen hören. Und vor allem das Donnern der Züge unter einem, wie eine Brandung. Und auch anderes, was man überhaupt nicht einordnen kann.
Aber es hat unser schweigendes Gebet nicht gestört (zweimal 25 Minuten mit einer kurzen Pause zwischendurch). Es ist für mich – dieses Bild habe ich heute – eher so wie wenn man sich in einem ruhigen Mittelpunkt aufhält. Um einen herum ist Bewegung, ist ein ruheloses Vorüberziehen von Phänomenen, man selbst aber ruht in der Mitte des Rades, in einem „leeren“ und flexiblen „Raum“.
Ich freue mich schon auf das nächste Mal, wenn wir wieder dort Sitz-Meditation üben.
Eingetragen unter:treffen , raum der stille
protokoll der ersten konstituierenden sitzung der gruppe [urban contemplatives] am 25. september 2007
anwesend: frank, christina und yotin.
top 1: frühstücken und planen.
top 2: 25 minuten geschwiegen.
die nächsten termine entnehme man bitte der „termine“-seite, zu der man oben gelangt, beim header.
Eingetragen unter:drumherum, treffen
September 10, 2007 • 10:16
Religionen sind wie Landkarten, die uns führen, begleiten, Orientierung verschaffen, Sicherheit geben. Aber sie sind nicht die Landschaft selber. Gedankenbilder sind Wege zu Gott, aber nie Gott selbst. „Der Mensch soll sich nicht genügen lassen an einen gedachten Gott; denn wenn der Gedanke vergeht, so vergeht auch der Gott.“ (Meister Eckhart, Predigt 6) Gedanken bringen uns lediglich an den Rand des Brunnens. Der Sprung in die Tiefe des Brunnens ist ein Sprung des Schweigens.
Am 18. September 2007 (Dienstag) werden wir das Abendgebet mit Liedern aus dem Kloster Taizé (Frankreich) beten. Einfache, sich wiederholende Lieder sind das, die einen Raum der Stille öffnen. Gemeinsam schweigen, lauschen, wahrnehmen, verweilen. Und das alles in der aus Restholz gebauten „Kirche des guten Willens“ des Künstlers Thorsten Passfeld.
Für nähere Infos und Kontakt gerne die Kommentarfunktion benutzen.
18. September 2007 (Dienstag), 19.00 Uhr
Reiherstiegviertel Wilhelmsburg
Vogelhüttendeich 77 (Ecke Dierksstraße)
21107 Hamburg
Externe Links:
10 ° Kunst: Wilhelmsburger Freitag – Home der Projekte in Wilhelmsburg
Thorsten Passfeld: Kirche des guten Willens – Artikel mit kleinem Photo
Die Rache der Beglückten – taz-Artikel zur „Kirche des guten Willens“
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