[urban contemplatives]

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kontemplation ausserhalb von klostermauern, kontemplatives gebet auf freier wildbahn

das subversive element der mystik nicht verlieren

Gestern sprach ich mit hauptamtlichen Menschen, die dafür Sorge tragen, dass in einer evangelischen Landeskirche spirituelles Leben und der Weg der Meditation weitergebracht wird. Mir ist da aufgegangen, dass eben gerade die Schwierigkeiten in und mit den Strukturen so einer grossen „Organisation“ wie (Landes-)Kirche daran erinnern können: Konkrete Wege der Kontemplation sind noch nie „Hauptgeschäft“ von organisierter Kirche gewesen. Das subversive Element von Mystik darf sich eigentlich nicht in einer organisatorischen Struktur verflüchtigen!

Auch in der katholischen Kirche ist es ja nicht so, dass von ihrer Struktur her, ein kontemplativer Weg besonders gefördert würde. Es sind – derzeit noch – einige Ordensgemeinschaften, die Träger der kontemplativen Tradition sind. (Das ist auch der Unterschied zum evangelischen Kontext: Da gibt es eben kaum geistliche Gemeinschaften, die diese Aufgabe übernehmen.)

(Übrigens sagte ich oben: es seien „derzeit noch“ Ordensgemeinschaft, die die Träger kontemplativer Tradition seien, sie haben mit ihren Klöstern auch einen Ort, wo dieser Weg einen Lebensraum und auch einen „Lern-Raum“ findet. Aber meine Ahnung ist ja, dass dieses Charisma in nächster Zeit auf die Laien übergehen wird, die jetzt schon Kompetenzen in diesem Bereich erwerben.)

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nächstes treffen

Nächstes Treffen ist am 29. November 2009 (Sonntag, 1. Advent) um 17.45 Uhr im Ansverus-Haus, Aumühle [bei Hamburg]. Bitte Kalender mitbringen, damit wir neue Termine verabreden können.

Eine Auflistung der Termine findet man hier.

lektüre der „wolke des nichtwissens“

Wöchentlich gibt es hier Einträge und Notizen zur "Wolke des Nichtwissens" ("The Cloud of Unknowing") - als Ermutigung, das Buch selbst einmal in die Hand zu nehmen und zu lesen.

about

Im Kontext des Alltags eine kontemplative Praxis pflegen - die Mitglieder der Gruppe [urban contemplatives], derzeit aus vier Personen bestehend, möchten sich gegenseitig darin unterstützen, was alleine nur mit grosser Mühe gelingt. Dazu treffen wir uns grob zweimal im Monat im Hamburger Raum zu kontemplativer Praxis (vornehmlich Sitz-Meditation). Die Idee ist, dass die Orte, wo wir uns treffen wechseln. Allerdings dient die Krypta des Ansverus-Hauses (Aumühle) vorerst als Basis.

Die Mitglieder der Gruppe haben ihre kontemplative Praxis aus verschiedenen Traditionen vermittelt bekommen, d.h. wir haben keine einheitliche "Methode".

Kontakt Frank:
frank.schirmer.hamburg[at]web.de
Kontakt Yotin:
beisasse[at]gmail.com

 

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