[urban contemplatives]

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kontemplation ausserhalb von klostermauern, kontemplatives gebet auf freier wildbahn

was ist so schlimm an guten vorsätzen?

Wisst ihr wie unangenehm das ist, wieder mal einen Blogeintrag zu schreiben, nachdem man so lange nichts mehr geschrieben hat? Also: Mir ist das unangenehm. Aber irgendwann muss man einfach wieder damit beginnen. So sind diese Sätze nunmehr der Anfang eines intensiven (klaro!) und regelmässigen (auf jeden Fall!) Bloggens zu dem, was wir als Laien-Kontemplative versuchen, ganz schlicht und im Rahmen unserer Möglichkeiten.

Ich gehöre zu den Leuten, die sich keine guten Vorsätze machen. Wie andere auch, habe ich erfahren, dass es frustrierend sein kann, wenn man sich unrealistische Vorhaben in Angriff nimmt. Und irgendwie neigen wir in mancher Hinsicht dazu, unsere Möglichkeiten zu überschätzen.

Trotz meiner Überheblichkeit den guten Vorsätzen gegenüber habe ich aber doch verstanden, was für eine gute Qualität es ist, überhaupt sich etwas zuzutrauen. Was liegt in einem neuen Schulheft oder in einem neuen Jahr oder an irgendeiner anderen Schwelle, dass wir auf einmal so mutig sind? Wo kommt auf einmal der Mut her, wieder neu zu beginnen? Das ist doch schön!

Diese Qualität sollten wir kultivieren. Und sie nicht nur für die grossen zeitlichen Schwellen – wie etwa ein neues Jahr – reservieren. Warum setzen wir diesen Mut zum Neubeginn nicht auch für jeden einzelnen Tag ein?

Eingetragen unter:drumherum

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